[{"data":1,"prerenderedAt":2037},["ShallowReactive",2],{"poems":3},[4,45,91,202,245,297,332,400,432,482,519,550,594,629,673,753,779,854,880,908,940,992,1024,1061,1129,1161,1194,1220,1268,1300,1338,1456,1491,1516,1556,1611,1648,1696,1803,1841,1930,1968,1999],{"_path":5,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":10,"content":11,"title":37,"url":38,"year":39,"_id":40,"_type":41,"_source":42,"_file":43,"_stem":44,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-ach-wenn-ich-doch-ein-taeublein-waer","poems",false,"","Achim von Arnim und Clemens Brentano","Des Knaben Wunderhorn. Dritter Band",[12,19,25,31],{"type":13,"verses":14},"strophe",[15,16,17,18],"Dort oben auf dem Berge,","Da steht ein hohes Haus,","Da fliegen alle Morgen,","Zwey Turteltäublein raus.",{"type":13,"verses":20},[21,22,23,24],"Ach wenn ich nur ein Täublein wär!","Wollt fliegen aus und ein,","Wollt fliegen alle Morgen!","Zu meinem Brüderlein.",{"type":13,"verses":26},[27,28,29,30],"Ein Haus wollt ich mir bauen,","Ein Stock von grünem Klee,","Mit Buchsbaum wollt ichs decken,","Und rothen Nägelein.",{"type":13,"verses":32},[33,34,35,36],"Und wenn das Haus gebauet wär,","Bescheert mir Gott was n'ein,","Ein kleines, kleines Kindelein,","Das soll mein Täublein seyn.","Ach wenn ich doch ein Täublein wär","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh3/whkl093d.html",1987,"content:poems:des-knaben-wunderhorn-ach-wenn-ich-doch-ein-taeublein-waer.yaml","yaml","content","poems/des-knaben-wunderhorn-ach-wenn-ich-doch-ein-taeublein-waer.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-ach-wenn-ich-doch-ein-taeublein-waer",{"_path":46,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":47,"book":48,"content":49,"title":86,"url":87,"_id":88,"_type":41,"_source":42,"_file":89,"_stem":90,"_extension":41},"/poems/eichendorff-allgemeines-wandern","Joseph von Eichendorff","Gedichte",[50,56,62,68,74,80],{"type":13,"verses":51},[52,53,54,55],"Vom Grund bis zu den Gipfeln,","Soweit man sehen kann,","Jetzt blühts in allen Wipfeln,","Nun geht das Wandern an:",{"type":13,"verses":57},[58,59,60,61],"Die Quellen von den Klüften,","Die Ström auf grünem Plan,","Die Lerchen hoch in Lüften,","Der Dichter frisch voran.",{"type":13,"verses":63},[64,65,66,67],"Und die im Tal verderben","In trüber Sorgen Haft,","Er möcht sie alle werben","Zu dieser Wanderschaft.",{"type":13,"verses":69},[70,71,72,73],"Und von den Bergen nieder","Erschallt sein Lied ins Tal,","Und die zerstreuten Brüder","Faßt Heimweh allzumal.",{"type":13,"verses":75},[76,77,78,79],"Da wird die Welt so munter","Und nimmt die Reiseschuh,","Sein Liebchen mitten drunter","Die nickt ihm heimlich zu.",{"type":13,"verses":81},[82,83,84,85],"Und über Felsenwände","Und auf dem grünen Plan","Das wirrt und jauchzt ohn Ende –","Nun geht das Wandern an!","Allgemeines Wandern","https://www.projekt-gutenberg.org/eichndrf/gedichte/chap002.html","content:poems:eichendorff-allgemeines-wandern.yaml","poems/eichendorff-allgemeines-wandern.yaml","poems/eichendorff-allgemeines-wandern",{"_path":92,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":93,"book":8,"content":94,"title":196,"url":197,"year":198,"_id":199,"_type":41,"_source":42,"_file":200,"_stem":201,"_extension":41},"/poems/droste-huelshoff-am-weiher","Annette von Droste-Hülshoff",[95,98,104,110,116,122,128,134,140,146,148,154,160,166,172,178,184,190],{"text":96,"type":97},"Ein milder Wintertag","heading",{"type":13,"verses":99},[100,101,102,103],"An jenes Waldes Enden,","Wo still der Weiher liegt","Und längs den Fichtenwänden","Sich lind Gemurmel wiegt;",{"type":13,"verses":105},[106,107,108,109],"Wo in der Sonnenhelle,","So matt und kalt sie ist,","Doch immerfort die Welle","Das Ufer flimmernd küßt:",{"type":13,"verses":111},[112,113,114,115],"Da weiß ich, schön zum Malen,","Noch eine schmale Schlucht,","Wo all die kleinen Strahlen","Sich fangen in der Bucht.",{"type":13,"verses":117},[118,119,120,121],"Ein trocken, windstill Eckchen","Und so an Grüne reich,","Daß auf dem ganzen Fleckchen","Mich kränkt kein dürrer Zweig.",{"type":13,"verses":123},[124,125,126,127],"Will ich den Mantel dichte","Nun legen übers Moos,","Mich lehnen an die Fichte","Und dann auf meinen Schoß",{"type":13,"verses":129},[130,131,132,133],"Gezweig' und Kräuter breiten,","So gut ich's finden mag:","Wer will mir's übel deuten,","Spiel ich den Sommertag?",{"type":13,"verses":135},[136,137,138,139],"Will nicht die Grille hallen,","So säuselt doch das Ried;","Sind stumm die Nachtigallen,","So sing' ich selbst ein Lied.",{"type":13,"verses":141},[142,143,144,145],"Und hat Natur zum Feste","Nur wenig dargebracht:","Die Luft ist stets die beste,","Die man sich selber macht.",{"text":147,"type":97},"Ein harter Wintertag",{"type":13,"verses":149},[150,151,152,153],"Daß ich dich so verkümmert seh',","Mein lieb lebend'ges Wasserreich,","Daß ganz versteckt in Eis und Schnee","Du siehst der plumpen Erde gleich;",{"type":13,"verses":155},[156,157,158,159],"Auch daß voll Reif und Schollen hängt","Dein überglaster Fichtengang:","Das ist es nicht, was mich beengt,","Geh' ich an deinem Bord entlang.",{"type":13,"verses":161},[162,163,164,165],"Zwar in der immer grünen Zier","Erschienst, o freundlich Element,","Du ähnlich den Oasen mir,","Die des Arabers Sehnsucht kennt;",{"type":13,"verses":167},[168,169,170,171],"Wenn neben der verdorrten Flur","Erblühten deine Moose noch,","Wenn durch die schweigende Natur","Erklangen deine Wellen doch.",{"type":13,"verses":173},[174,175,176,177],"Allein auch heute wollt' ich gern","Mich des kristallnen Flimmers freun,","Belauschen jeden Farbenstern","Und keinen Sommertag bereun:",{"type":13,"verses":179},[180,181,182,183],"Wär' nicht dem Ufer längs, so breit,","Die glatte Schlittenbahn gefegt,","Worauf sich wohl zur Mittagszeit","Gar manche rüst'ge Ferse regt.",{"type":13,"verses":185},[186,187,188,189],"Bedenk' ich nun, wie manches Jahr","Ich nimmer eine Eisbahn sah:","Wohl wird mir's trüb und wunderbar,","Und tausend Bilder treten nah.",{"type":13,"verses":191},[192,193,194,195],"Was blieb an Wünschen unerfüllt,","Das nähm' ich noch gelassen mit:","Doch ach, der Frost so manchen hüllt,","Der einst so fröhlich drüber glitt!","Am Weiher","https://www.projekt-gutenberg.org/droste/1844/chap035.html",1948,"content:poems:droste-huelshoff-am-weiher.yaml","poems/droste-huelshoff-am-weiher.yaml","poems/droste-huelshoff-am-weiher",{"_path":203,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":10,"content":204,"title":240,"url":241,"year":39,"_id":242,"_type":41,"_source":42,"_file":243,"_stem":244,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-bei-nacht-sind-alle-kuehe-schwarz",[205,212,219,226,233],{"type":13,"verses":206},[207,208,209,210,211],"Bei der Nacht ist so finster im Weg,","Man sieht weder Brücke noch Steg,","Weder Stock noch Stein,","Man stößt sich ans Bein,","Drum geh ich nicht gern allein.",{"type":13,"verses":213},[214,215,216,217,218],"Bei der Nacht ist meine Frau auch so schön,","Bei Tag mag ich nicht mit ihr gehn.","Bei der Nacht so schön!","Kanns gar nicht verstehn,","Mag halters nicht mit ihr gegehn.",{"type":13,"verses":220},[221,222,223,224,225],"Und wann ich wieder heurathen thu,","So nehm ichs Laternel dazu;","Da sieht man beim Licht,","Doch was einer kriegt,","Eine Wüste, die mag ich mehr nicht.",{"type":13,"verses":227},[228,229,230,231,232],"Und wenn ich ein Kindelein krieg,","So muß es so schön seyn als ich,","Sonst g'hört es nicht mein,","Ich gehs halt nicht ein,","Es muß wie ich so schön seyn.",{"type":13,"verses":234},[235,236,237,238,239],"Bei der Nacht hat mich oft was gefreut,","Ich denk halt, 's giebt noch mehr so Leut,","Da schläft man in Ruh,","Und deckt sich brav zu,","Es geht, ich weiß selber nicht wuh!","Bei Nacht sind alle Kühe schwarz","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh3/wh3056.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-bei-nacht-sind-alle-kuehe-schwarz.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-bei-nacht-sind-alle-kuehe-schwarz.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-bei-nacht-sind-alle-kuehe-schwarz",{"_path":246,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":247,"content":248,"title":292,"url":293,"year":39,"_id":294,"_type":41,"_source":42,"_file":295,"_stem":296,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-das-baeumlein","Des Knaben Wunderhorn / I. Band",[249,264,277],{"type":13,"verses":250},[251,252,253,254,255,256,257,258,259,260,261,262,263],"Ein Bäumlein zart,","Geschlachter Art,","Von edlem Stamm,","Und gutem Nahm,","Nach seiner Natur","Ganz rein und pur,","Kein süßer Frucht","Nie Mensch versucht,","Wer möcht es lahn","Und nicht begehren Frucht davon.","O mein! O mein!","Ich gab mich ihr ins Herz hinein,","In ihrem grünen Röckelein.",{"type":13,"verses":265},[266,267,268,269,270,271,272,273,274,275,276,261,262,263],"Aus festem Grund,","In schönem Rund,","Dieß Bäumlein zart,","Gezieret ward,","Die Aestlein schlecht,","Schwank und gerecht,","Grün adlich fein","Die Blätter sein,","Der Früchte Zier","Wär süßer mir,","Als Zucker oder Malvasier.",{"type":13,"verses":278},[279,280,281,282,283,284,285,286,287,288,289,261,290,291],"So ich besinn,","Was gut Gewinn,","Dies Bäumlein klug,","Mit Nutz und Fug,","Eh es im Gart","Versperret ward,","Ertragen hat,","Ist Freud verzehrt","Des Herzens mein,","Ich schrei in Pein,","Gott segn dich zarts Bäumelein.","Senk Zweigelein,","Daß ich mich schwenk zu dir hinein!","Das Bäumlein","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh1/wh1124.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-das-baeumlein.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-das-baeumlein.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-das-baeumlein",{"_path":298,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":299,"content":300,"title":327,"url":328,"year":39,"_id":329,"_type":41,"_source":42,"_file":330,"_stem":331,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-das-glaubst-du-nur-nicht","Des Knaben Wunderhorn.Zweiter Band",[301,310,318],{"type":13,"verses":302},[303,304,305,306,307,308,309],"In den finstern Wäldern,","Da die Wolken schwarz,","In den Diestelfeldern","Fühl ich mich so wahr,","Wo die Vöglein lustig seyn,","Ach da fühlt mein Herz nur Pein.","Das glaubst du nur nicht!",{"type":13,"verses":311},[312,313,314,315,316,317,309],"O ihr hohen Berge","Fallet auf mich zu,","Und den Müden berget","In der kühlen Ruh,","Tausend Seufzer schick ich dir","Durch die kühlen Winde hier:",{"type":13,"verses":319},[320,321,322,323,324,325,326],"Das ist übertrieben!","Sagest du mir stets;","Ach was ist das Lieben,","Nimmermehr geräths:","Ich will es nun lassen ganz,","Du bist eine dumme Gans:","Das glaubst du nur nicht.","Das glaubst du nur nicht","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh2/wh2196.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-das-glaubst-du-nur-nicht.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-das-glaubst-du-nur-nicht.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-das-glaubst-du-nur-nicht",{"_path":333,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":247,"content":334,"title":395,"url":396,"year":39,"_id":397,"_type":41,"_source":42,"_file":398,"_stem":399,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-das-roemische-glas",[335,341,347,353,359,365,371,377,383,389],{"type":13,"verses":336},[337,338,339,340],"Stand ich auf einem hohen Berg,","Sah wohl den tiefen, tiefen Rhein,","Sah ich ein Schifflein schweben,","Viel Ritter tranken drein.",{"type":13,"verses":342},[343,344,345,346],"Der jüngste, der darunter war,","Hob auf sein römisches Glas,","Thät mir damit zuwinken:","»Feins Lieb, ich bring dir das!«",{"type":13,"verses":348},[349,350,351,352],"»Was thust du mir zutrinken,","Was bietst du mir den Wein,","Mein Vater will mich ins Kloster thun,","Soll Gottes Dienerin seyn.«",{"type":13,"verses":354},[355,356,357,358],"Des Nachts wohl um die halbe Nacht,","Träumt es dem Ritter so schwer,","Als ob sein herzallerliebster Schatz","Ins Kloster gangen wär.",{"type":13,"verses":360},[361,362,363,364],"»Knecht, sattle mir und dir zwei Roß,","Mein Haupt ist mir so schwer,","Ich leerte gar viel mein römisch Glas,","Das Schiff gieng hin und her:",{"type":13,"verses":366},[367,368,369,370],"Mir träumt', ich hätt' eine Nonn gesehn,","Ich trank ihr zu mein Glas,","Sie wollt nicht gern ins Kloster gehn,","Ihr Aeuglein waren naß.",{"type":13,"verses":372},[373,374,375,376],"Halt an! Halt an am Klosterthor!","Ruf mir mein Lieb heraus!«","Da kam die ältste Nonn hervor,","»Mein Lieb soll kommen heraus.«",{"type":13,"verses":378},[379,380,381,382],"»Kein Feinslieb ist hier innen,","Kein Feinslieb kann heraus.«","»Und wenn kein Feinslieb drinnen ist,","So steck ich an das Haus.«",{"type":13,"verses":384},[385,386,387,388],"Da kam Feinslieb gegangen,","Schneeweis war sie gekleidt:","»Mein Haar ist abgeschnitten,","Leb wohl in Ewigkeit!«",{"type":13,"verses":390},[391,392,393,394],"Er vor dem Kloster niedersaß,","Und sah ins tiefe, tiefe Thal,","Versprang ihm wohl sein römisch Glas,","Versprang ihm wohl sein Herz.","Das römische Glas","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh1/wh1257.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-das-roemische-glas.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-das-roemische-glas.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-das-roemische-glas",{"_path":401,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":247,"content":402,"title":427,"url":428,"year":39,"_id":429,"_type":41,"_source":42,"_file":430,"_stem":431,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-das-todaustreiben",[403,409,415,421],{"type":13,"verses":404},[405,406,407,408],"So treiben wir den Winter aus,","Durch unsre Stadt zum Thor hinaus,","Mit sein Betrug und Listen,","Den rechten Antichristen.",{"type":13,"verses":410},[411,412,413,414],"Wir stürzen ihn von Berg und Thal,","Damit er sich zu tode fall,","Und uns nicht mehr betrüge,","Durch seine späten Züge.",{"type":13,"verses":416},[417,418,419,420],"Und nun der Tod das Feld geräumt","So weit und breit der Sommer träumt,","Er träumet in dem Mayen,","Von Blümlein mancherleyen.",{"type":13,"verses":422},[423,424,425,426],"Die Blume sproßt aus göttlich Wort,","Und deutet auf viel schönern Ort,","Wer ists der das gelehret?","Gott ists, der hats bescheeret.","Das Todaustreiben","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh1/wh1161a.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-das-todaustreiben.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-das-todaustreiben.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-das-todaustreiben",{"_path":433,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":247,"content":434,"title":477,"url":478,"year":39,"_id":479,"_type":41,"_source":42,"_file":480,"_stem":481,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-der-falke",[435,441,447,453,459,465,471],{"type":13,"verses":436},[437,438,439,440],"Wär ich ein wilder Falke,","Ich wollt mich schwingen auf,","Und wollt mich niederlassen","Vor meines Grafen Haus.",{"type":13,"verses":442},[443,444,445,446],"Und wollt mit starken Flügel,","Da schlagen an Liebchens Thür,","Daß springen sollt der 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Lieblichkeit!","O reiche Armut!","Umarme mich","In Liebesarmen.","https://www.projekt-gutenberg.org/brentano/gedichte/chap033.html","content:poems:brentano-die-liebe-lehrt.yaml","poems/brentano-die-liebe-lehrt.yaml","poems/brentano-die-liebe-lehrt",{"_path":551,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":47,"book":48,"content":552,"title":589,"url":590,"_id":591,"_type":41,"_source":42,"_file":592,"_stem":593,"_extension":41},"/poems/eichendorff-die-nacht",[553,559,565,571,577,583],{"type":13,"verses":554},[555,556,557,558],"Wie schön, hier zu verträumen","Die Nacht im stillen Wald,","Wenn in den dunklen Bäumen","Das alte Märchen hallt.",{"type":13,"verses":560},[561,562,563,564],"Die Berg im Mondesschimmes","Wie in Gedanken stehn,","Und durch verworrne Trümmer","Die Quellen klagend gehn.",{"type":13,"verses":566},[567,568,569,570],"Denn müd ging auf den Matten","Die Schönheit nun zur Ruh,","Es deckt mit kühlen Schatten","Die Nacht das Liebchen 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Band 1",[599,605,611,617],{"type":13,"verses":600},[601,602,603,604],"Unsre Quelle kommt im Schatten","Duft'ger Linden an das Licht,","Und wie dort die Vögel singen,","Nein, das weiß doch jeder nicht!",{"type":13,"verses":606},[607,608,609,610],"Und das Mädchen kam zur Quelle,","Einen Krug in jeder Hand,","Wollte schnell die Krüge füllen,","Als ein Jüngling vor ihr stand.",{"type":13,"verses":612},[613,614,615,616],"Mögen wohl geplaudert haben,","Kam das Mädchen spät nach Haus:","Gute Mutter, sollst nicht schelten,","Sandtest selbst ja mich hinaus.",{"type":13,"verses":618},[619,620,621,622],"Geht man leicht zur Quelle, trägt man","Doch zu Haus ein schwer Gewicht,","Und wie dort die Vögel singen –","Mutter, nein, das weißt du nicht!","Quelle: http://www.zeno.org - Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH","Die Quelle","http://www.zeno.org/nid/20004647378","content:poems:chamisso-die-quelle.yaml","poems/chamisso-die-quelle.yaml","poems/chamisso-die-quelle",{"_path":630,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":247,"content":631,"title":668,"url":669,"year":39,"_id":670,"_type":41,"_source":42,"_file":671,"_stem":672,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-die-schlechte-liebste",[632,638,644,650,656,662],{"type":13,"verses":633},[634,635,636,637],"Jetzunder geht mir mein Trauern an,","Die Zeit ist leider kommen,","Die mir vor'm Jahr die Liebste war,","Ist schlecht mir vorgekommen.",{"type":13,"verses":639},[640,641,642,643],"Mein Herz ist von lauter Eisen und Stahl,","Dazu von Edelsteinen.","Ach wenn doch das mein Schatzliebchen erführ,","Es würde trauren und weinen.",{"type":13,"verses":645},[646,647,648,649],"Es trauert mit mir die Sonne, der Mond,","Dazu die hellen Sterne,","Die haben den lebenden, schwebenden","Lustgarten an dem Himmel.",{"type":13,"verses":651},[652,653,654,655],"Mein Garten von lauter Lust war erbaut,","Auf einem schwarzen Sumpfe,","Und wo ich lebend und schwebend vertraut,","Da ist ein Irrlicht versunken.",{"type":13,"verses":657},[658,659,660,661],"Wollt Gott, daß früh ich gestorben wär,","In meinen jungen Jahren,","So wäre mir all mein Lebetag,","Kein größre Freud wiederfahren.",{"type":13,"verses":663},[664,665,666,667],"Es ist nicht hier ein kühler Brunn,","Der mir mein Herz thät laben,","Ein kühler Brunn zu aller Stund,","Er fliest aus meinem Herzen.","Die schlechte Liebste","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh1/wh1374.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-die-schlechte-liebste.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-die-schlechte-liebste.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-die-schlechte-liebste",{"_path":674,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":93,"book":8,"content":675,"title":748,"url":749,"year":198,"_id":750,"_type":41,"_source":42,"_file":751,"_stem":752,"_extension":41},"/poems/droste-huelshoff-die-schmiede",[676,682,688,694,700,706,712,718,724,730,736,742],{"type":13,"verses":677},[678,679,680,681],"Wie kann der alte Äpfelbaum","So lockre Früchte tragen,","Wo Mistelbüsch' und Mooses Flaum","Aus jeder Ritze ragen?",{"type":13,"verses":683},[684,685,686,687],"Halb tot, halb lebend, wie ein Prinz","In einem Ammenmärchen,","Die eine Seite voll Gespinns,","Wurmfraß und Flockenhärchen,",{"type":13,"verses":689},[690,691,692,693],"Langt mit der andern, üppig rot,","Er in die Funkenreigen,","Die knatternd aus der Schmiede Schlot","Wie Srernraketen steigen;",{"type":13,"verses":695},[696,697,698,699],"Ein zweiter Scävola hält Jahr","Auf Jahr er seine Rechte","Der Glut entgegen, die kein Haar","Zu sengen sich erfrechte.",{"type":13,"verses":701},[702,703,704,705],"Und drunten geht es Pink und Pank,","Man hört die Flamme pfeifen,","Es keucht der Balg aus hohler Flank'","Und bildet Aschenstreifen;",{"type":13,"verses":707},[708,709,710,711],"Die Kohle knallt, und drüber dicht,","Mit Augen wie Pyropen,","Beugt sich das grimmige Gesicht","Des rußigen Cyklopen.",{"type":13,"verses":713},[714,715,716,717],"Er hält das Eisen in die Glut","Wie eine arme Seele,","Er knackt und spritzet Funkenblut","Und dunster blaue Schwele.",{"type":13,"verses":719},[720,721,722,723],"Dann auf dem Amboß, Schlag an Schlag,","Läßt es sein Weh erklingen,","Bis nun gekrümmt in Zorn und Schmach","Es kreucht zu Hufes Ringen.",{"type":13,"verses":725},[726,727,728,729],"Am Pförtchen scharrt der Rappe, schnaubt","Dem Schlackenstaub entgegen","Wo hinterm Hagen dichtbelaubt","Sich Liederklänge regen.",{"type":13,"verses":731},[732,733,734,735],"'s ist eine Stimme fest und klar","Wie Morgenfrische heiter,","Nun durch die Spalten fliegen gar","Maßlieben, Dold und Kräuter.",{"type":13,"verses":737},[738,739,740,741],"Da wilder scharrt der Rappe, schwallt","Am Dach der Funkenreigen,","Und eine dunkle Nachtgestalt","Scheint aus dem Schlot zu steigen.",{"type":13,"verses":743},[744,745,746,747],"Und lockend sucht der Äpfel Schein","Den Hagen zu berühren,","Will Pluto hier am Blütenrain","Der Ceres Kind entführen?","Die Schmiede","https://www.projekt-gutenberg.org/droste/1844/chap087.html","content:poems:droste-huelshoff-die-schmiede.yaml","poems/droste-huelshoff-die-schmiede.yaml","poems/droste-huelshoff-die-schmiede",{"_path":754,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":10,"content":755,"title":774,"url":775,"year":39,"_id":776,"_type":41,"_source":42,"_file":777,"_stem":778,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-die-schwalben",[756,762,768],{"type":13,"verses":757},[758,759,760,761],"Es fliegen zwei Schwalben ins Nachbar sein Haus,","Sie fliegen bald hoch und bald nieder;","Aufs Jahr, da kommen sie wieder,","Und suchen ihr voriges Haus.",{"type":13,"verses":763},[764,765,766,767],"Sie gehen jezt fort ins neue Land,","Und ziehen jezt eilig hinüber;","Doch kommen sie wieder herüber,","Das ist einem jeden bekannt.",{"type":13,"verses":769},[770,771,772,773],"Und kommen sie wieder zu uns zurück,","Der Baur geht ihnen entgegen;","Sie bringen ihm vielmahl den Segen,","Sie bringen ihm Wohlstand und Glück.","Die Schwalben","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh3/wh3061.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-die-schwalben.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-die-schwalben.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-die-schwalben",{"_path":780,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":484,"book":48,"content":781,"title":784,"url":850,"year":515,"_id":851,"_type":41,"_source":42,"_file":852,"_stem":853,"_extension":41},"/poems/brentano-die-welt-war-mir-zuwider",[782,789,795,801,807,813,819,826,832,838,844],{"type":13,"verses":783},[784,785,786,787,788],"Die Welt war mir zuwider","Die Berge lagen auf mir","Der Himmel war mir zu nieder","Ich sehnte mich nach dir, nach dir,","O lieb Mädel wie schlecht bist du!",{"type":13,"verses":790},[791,792,793,794,788],"Ich trieb wohl durch die Gassen","Zwei lange Jahre mich","An den Ecken mußt ich passen","Und harren nur auf dich, auf dich.",{"type":13,"verses":796},[797,798,799,800,788],"Und alle Liebeswunden","Die brachen auf in mir","Als ich dich endlich gefunden","Ich lebt und starb in dir, in dir!",{"type":13,"verses":802},[803,804,805,806,788],"Ich hab vor deiner Türe","Die hellgestirnte Nacht,","Daß dich mein Lieben rühre","Oft liebeskrank durchwacht.",{"type":13,"verses":808},[809,810,811,812,788],"Ich ging nicht zu dem Feste","Trank nicht den edlen Wein","Ertrug den Spott der Gäste","Um nur bei dir zu sein.",{"type":13,"verses":814},[815,816,817,818,788],"Bin zitternd zu dir gekommen","Als wärst du ein Jungfräulein,","Hab dich in Arm genommen","Als wärst du mein allein, allein.",{"type":13,"verses":820},[821,822,823,824,825],"Wie schlecht du sonst gewesen","Vergaß ich liebend in mir","Und all dein elendes Wesen","Vergab ich herzlich dir ach dir,","O lieb Mädel, wie schlecht bist du!",{"type":13,"verses":827},[828,829,830,831,825],"Als du mir nackt gegeben","Zur Nacht den kühlen Trank","Vergiftetest du mein Leben,","Da war meine Seele so krank so 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bereu","https://www.projekt-gutenberg.org/brentano/gedichte/chap064.html","content:poems:brentano-die-welt-war-mir-zuwider.yaml","poems/brentano-die-welt-war-mir-zuwider.yaml","poems/brentano-die-welt-war-mir-zuwider",{"_path":855,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":247,"content":856,"title":875,"url":876,"year":39,"_id":877,"_type":41,"_source":42,"_file":878,"_stem":879,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-frau-nachtigal",[857,863,869],{"type":13,"verses":858},[859,860,861,862],"Nachtigal ich hör dich singen,","Das Herz möcht mir im Leib zerspringen,","Komme doch und sag mir bald,","Wie ich mich verhalten soll.",{"type":13,"verses":864},[865,866,867,868],"Nachtigal ich seh dich laufen,","An dem Bächlein thust du saufen,","Du tunkst dein klein Schnäblein ein,","Meinst es wär der beste Wein.",{"type":13,"verses":870},[871,872,873,874],"Nachtigal wo ist gut wohnen,","Auf den Linden, in den Kronen,","Bei der schön Frau Nachtigal,","Grüß mein Schätzchen tausendmal.","Frau Nachtigal","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh1/wh1093a.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-frau-nachtigal.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-frau-nachtigal.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-frau-nachtigal",{"_path":881,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":299,"content":882,"title":903,"url":904,"year":39,"_id":905,"_type":41,"_source":42,"_file":906,"_stem":907,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-fuge",[883,893],{"type":13,"verses":884},[885,886,887,888,889,890,891,892],"Ein Musikant wollt fröhlich seyn,","Es thät ihm wohl gelingen,","Er saß bey einem guten Wein,","Da wollt er lustig singen,","Bekannt ist weit und breit der Wein,","Gewachsen hin und her am Rhein,","Macht sittlich modulieren,","Thut manchen oft verführen.",{"type":13,"verses":894},[895,896,897,898,899,900,901,902],"Davon sezt er ein Liedlein klein,","Das thut er wohl betrachten,","Und mischet gute Fugen ein,","Niemand konnts ihm verachten.","Er dacht in dem Gemüthe sein,","Ey wären tausend Kronen mein,","Und alle Jahr ein Fuder Wein,","Das könnten gute Fugen seyn.","Fuge","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh2/wh2412.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-fuge.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-fuge.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-fuge",{"_path":909,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":299,"content":910,"title":935,"url":936,"year":39,"_id":937,"_type":41,"_source":42,"_file":938,"_stem":939,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-gedankenstille",[911,917,923,929],{"type":13,"verses":912},[913,914,915,916],"Vögel thut euch nicht verweilen,","Kommet, eilet schnell herzu,","Wölfe höret auf zu heulen,","Denn ihr störet meine Ruh.",{"type":13,"verses":918},[919,920,921,922],"Götter kommt und helft mir klagen,","Ihr sollt alle Zeugen seyn,","Dürft ich es den Lüften sagen","Und entdecken meine Pein.",{"type":13,"verses":924},[925,926,927,928],"Wehet nur ihr sanften Winde,","Bächlein rauschet nicht so sehr,","Fliest und wehet jetzt gelinde","Gebt doch meinem Leid Gehör.",{"type":13,"verses":930},[931,932,933,934],"Aest und Zweige thut nicht wanken,","Bäum und Blätter haltet still,","Weil ich jetzo in Gedanken,","Euch mein Leid entdecken will.","Gedankenstille","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh2/wh2229a.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-gedankenstille.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-gedankenstille.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-gedankenstille",{"_path":941,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":247,"content":942,"title":987,"url":988,"year":39,"_id":989,"_type":41,"_source":42,"_file":990,"_stem":991,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-jagdglueck",[943,954,962,970,979],{"type":13,"verses":944},[945,946,947,948,949,950,951,952,953],"Es ritt ein Jäger wohlgemuth,","Wohl in der Morgenstunde,","Wollt jagen in dem grünen Wald","Mit seinem Roß und Hunde;","Und als er kam auf grüner Heid,","Da fand sein Herze Lust und Freud,","Im Mayen,","Am Reihen,","Sich freuen alle Knaben und Mägdelein.",{"type":13,"verses":955},[956,957,958,959,960,961,951,952,953],"Der Kukuk schreit, der Auerhan falzt,","Dazu die Turteltauben,","Da fing des Jägers Rößlein an","Zu schnarchen und zu schnauben,","Der Jäger dacht in seinem Muth,","Das Jagen kann noch werden gut,",{"type":13,"verses":963},[964,965,966,967,968,969,951,952,953],"Der Jäger sah ein edles Wild,","Frisch, hurtig und geschwinde,","Es war ein schönes Frauenbild,","Das sich allda ließ finden;","Der Jäger dacht in seinem Sinn:","Zu diesem Wilde jag ich hin;",{"type":13,"verses":971},[972,973,974,975,976,977,951,952,978],"»Ich grüß euch Jungfrau, hübsch und fein,","Von Tugend reich und schöne,","Was ich in diesem Wald erschleich,","Das mach ich mir zu eigen.«","»Ach, edler Jäger, Wohlgestalt,","Ich bin nunmehr in eurer Gewalt,","Sich freuen alle Knaben und Mägdelein.«",{"type":13,"verses":980},[981,982,983,984,985,986,951,952,953],"Er nahm sie bei ihrer schneeweißen Hand,","Nach Jäger Manier und Weise,","Er schwang sie vorne auf sein Roß,","Glück zu! wohl auf die Reise.","Drum ist das Glück so kugelrund,","Deß freut sich mancher, der mir kund,","Jagdglück","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh1/wh1306b.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-jagdglueck.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-jagdglueck.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-jagdglueck",{"_path":993,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":247,"content":994,"title":1019,"url":1020,"year":39,"_id":1021,"_type":41,"_source":42,"_file":1022,"_stem":1023,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-knabe-und-veilchen",[995,997,1007,1009],{"text":996,"type":97},"Knabe",{"type":13,"verses":998},[999,1000,1001,1002,1003,1004,1005,1006],"Blühe liebes Veilchen,","Das so lieblich roch,","Blühe noch ein Weilchen,","Werde schöner noch.","Weist du was ich denke,","Liebchen zum Geschenke,","Pflück ich Veilchen dich,","Veilchen freue dich!",{"text":1008,"type":97},"Veilchen",{"type":13,"verses":1010},[1011,1012,1013,1014,1015,1016,1017,1018],"Brich mich stilles Veilchen,","Bin die Liebste dein,","Und in einem Weilchen","Werd ich schöner seyn!","Weist du, was ich denke,","Wenn ich duftend schwenke","Meinen Duft um dich:","Knabe liebe mich!","Knabe und Veilchen","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh1/wh1329.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-knabe-und-veilchen.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-knabe-und-veilchen.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-knabe-und-veilchen",{"_path":1025,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":484,"book":48,"content":1026,"title":1029,"url":1057,"year":515,"_id":1058,"_type":41,"_source":42,"_file":1059,"_stem":1060,"_extension":41},"/poems/brentano-lieb-und-leid-im-leichten-leben",[1027,1033,1039,1045,1051],{"type":13,"verses":1028},[1029,1030,1031,1032],"Lieb und Leid im leichten Leben","Sich erheben, abwärts schweben,","Alles will das Herz umfangen,","Nur 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seinem Finger?","Ein'n Ring von reinem Gold gar fein.","Er warf den Ring in ihren Schooß,","Sie weinte, daß der Ring gar floß.",{"type":13,"verses":1113},[1114,1115,1116,1117],"Was zog er aus seiner Taschen?","Ein Tuch sehr weiß gewaschen.","»Trockne ab, trockne ab dein Aeugelein,","Du sollst hinfort mein eigen seyn.",{"type":13,"verses":1119},[1120,1121,1122,1123],"Ich thu dich nur versuchen,","Ob du würd'st schwören oder fluchen;","Hätt'st du einen Fluch oder Schwur gethan,","So wär ich gleich geritten davon.«","Liebesprobe","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh1/wh1061.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-liebesprobe.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-liebesprobe.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-liebesprobe",{"_path":1130,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":247,"content":1131,"title":1156,"url":1157,"year":39,"_id":1158,"_type":41,"_source":42,"_file":1159,"_stem":1160,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-marienwuermchen",[1132,1140,1148],{"type":13,"verses":1133},[1134,1135,1136,1137,1138,1139],"Marienwürmchen setze dich,","Auf meine Hand, auf meine Hand,","Ich thu dir nichts zu Leide.","Es soll dir nichts zu Leid geschehn,","Will nur deine bunte Flügel sehn,","Bunte Flügel, meine Freude.",{"type":13,"verses":1141},[1142,1143,1144,1145,1146,1147],"Marienwürmchen fliege weg,","Dein Häuschen brennt, die Kinder schrein","So sehre, wie so sehre.","Die böse Spinne spinnt sie ein,","Marienwürmchen flieg hinein,","Deine Kinder schreien sehre.",{"type":13,"verses":1149},[1150,1151,1152,1153,1154,1155],"Marienwürmchen fliege hin","Zu Nachbars Kind, zu Nachbars Kind,","Sie thun dir nichts zu Leide;","Es soll dir da kein Leid geschehn,","Sie wollen deine bunte Flügel sehn,","Und grüß sie alle beyde.","Marienwürmchen","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh1/wh1235b.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-marienwuermchen.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-marienwuermchen.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-marienwuermchen",{"_path":1162,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":247,"content":1163,"title":1189,"url":1190,"year":39,"_id":1191,"_type":41,"_source":42,"_file":1192,"_stem":1193,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-martinsgans",[1164,1176],{"type":13,"verses":1165},[1166,1167,1168,1169,1170,1171,1172,1173,1174,1175],"Nach Gras wir wollen gehn,","Die Vögel singen schön,","Der Gutzgauch frey,","Sein Melodey,","Hallt über Berg und Thal,","Die Mühle klappt zumal;","Der Müller auf der Obermühl,","Der hat der fetten Gänse viel,","Die Gans hat einen Kragen,","Die wolln wir mit uns tragen.",{"type":13,"verses":1177},[1178,1179,1180,1181,1182,1183,1184,1185,1186,1187,1188],"Der beste Vogel, den ich weis,","Das ist die fette Gans,","Sie hat zwei breite Füße,","Dazu den langen Hals,","Und noch ihr Stimmlein süße,","Ihr Füß seyn gel,","Ihr Stimm ist hell,","Der Hals ist lang,","Wie ihr Gesang:","Gickgack, Gickgack, Gickgack, Gickgack,","Wir singen am St. Martins-Tag.","Martinsgans","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh1/wh1226b.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-martinsgans.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-martinsgans.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-martinsgans",{"_path":1195,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":596,"book":597,"content":1196,"copyright":623,"title":1215,"url":1216,"_id":1217,"_type":41,"_source":42,"_file":1218,"_stem":1219,"_extension":41},"/poems/chamisso-morgentau",[1197,1203,1209],{"type":13,"verses":1198},[1199,1200,1201,1202],"Wir wollten mit Kosen und Lieben","Genießen der köstlichen Nacht.","Wo sind doch die Stunden geblieben?","Es ist ja der Hahn schon erwacht.",{"type":13,"verses":1204},[1205,1206,1207,1208],"Die Sonne, die bringt viel Leiden,","Es weinet die scheidende Nacht;","Ich also muß weinen und scheiden,","Es ist ja die Welt schon erwacht.",{"type":13,"verses":1210},[1211,1212,1213,1214],"Ich wollt, es gäb keine Sonne,","Als eben dein Auge so klar,","Wir weilten in Tag und in Wonne,","Und schliefe die Welt immerdar.","Morgentau","http://www.zeno.org/nid/20004646851","content:poems:chamisso-morgentau.yaml","poems/chamisso-morgentau.yaml","poems/chamisso-morgentau",{"_path":1221,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":247,"content":1222,"title":1263,"url":1264,"year":39,"_id":1265,"_type":41,"_source":42,"_file":1266,"_stem":1267,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-naechtliche-jagd",[1223,1233,1243,1253],{"type":13,"verses":1224},[1225,1226,1227,1228,1229,1230,1231,1232],"Mit Lust thät ich ausreiten","Durch einen grünen Wald,","Darin da hört ich singen,","Drey Vöglein wohlgestalt.","Und sind es nicht drey Vögelein,","So sind's drey Fräulein fein;","Soll mir das ein nicht werden,","So gilts das Leben mein.",{"type":13,"verses":1234},[1235,1236,1237,1238,1239,1240,1241,1242],"Die Abendstrahlen breiten","Das Goldnetz übern Wald,","Und ihm entgegen streiten","Die Vöglein, daß es schallt;","Ich stehe auf der Lauer,","Ich harr auf dunkle Nacht,","Es hat der Abendschauer","Ihr Herz wohl weich gemacht.",{"type":13,"verses":1244},[1245,1246,1247,1248,1249,1250,1251,1252],"Ins Jubelhorn ich stosse,","Das Firmament wird klar,","Ich steige von dem Rosse","Und zähl die Vögelschaar.","Die ein ist schwarzbraun Anne,","Die andre Bärbelein,","Die dritt hat keinen Namen,","Die soll des Jägers seyn.",{"type":13,"verses":1254},[1255,1256,1257,1258,1259,1260,1261,1262],"Da drüben auf jenem Berge,","Da steht der rothe Mond,","Hier hüben in diesem Thale,","Mein feines Liebchen wohnt.","Kehr dich Feinslieb herumme,","Beu ihm den rothen Mund,","Sonst ist die Nacht schon umme,","Es schlägt schon an der Hund.","Nächtliche Jagd","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh1/wh1327.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-naechtliche-jagd.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-naechtliche-jagd.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-naechtliche-jagd",{"_path":1269,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":93,"book":8,"content":1270,"title":1295,"url":1296,"year":198,"_id":1297,"_type":41,"_source":42,"_file":1298,"_stem":1299,"_extension":41},"/poems/droste-huelshoff-not",[1271,1277,1283,1289],{"type":13,"verses":1272},[1273,1274,1275,1276],"Was redet ihr so viel von Angst und Not","In eurem tadellosen Treiben?","Ihr frommen Leute, schlagt die Sorge tot,","Sie will ja doch nicht bei euch bleiben!",{"type":13,"verses":1278},[1279,1280,1281,1282],"Doch wo die Not, um die das Mitleid weint,","Nur wie der Tropfen an des Trinkers Hand,","Indes die dunkle Flut, die keiner meint,","Verborgen steht bis an der Seele Rand",{"type":13,"verses":1284},[1285,1286,1287,1288],"Ihr frommen Leute wollt die Sorge kennen,","Und habt doch nie die Schuld gesehn!","Doch sie, sie dürfen schon das Leben nennen","Und seine grauenvollen Höhn.",{"type":13,"verses":1290},[1291,1292,1293,1294],"Hinauf schallt's wie Gesang und Loben,","Und um die Blumen spielt der Strahl,","Die Menschen wohnen still im Tal,","Die dunklen Geier horsten droben.","Not","https://www.projekt-gutenberg.org/droste/1844/chap053.html","content:poems:droste-huelshoff-not.yaml","poems/droste-huelshoff-not.yaml","poems/droste-huelshoff-not",{"_path":1301,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":484,"book":48,"content":1302,"title":1305,"url":1334,"year":515,"_id":1335,"_type":41,"_source":42,"_file":1336,"_stem":1337,"_extension":41},"/poems/brentano-o-kuehler-wald",[1303,1311,1318,1326],{"type":13,"verses":1304},[1305,1306,1307,1308,1309,1310],"O kühler Wald,","Wo rauschest du,","In dem mein Liebchen geht?","O Widerhall,","Wo lauschest du,","Der gern mein Lied 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dir!","https://www.projekt-gutenberg.org/brentano/gedichte/chap125.html","content:poems:brentano-o-kuehler-wald.yaml","poems/brentano-o-kuehler-wald.yaml","poems/brentano-o-kuehler-wald",{"_path":1339,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":484,"book":48,"content":1340,"title":1451,"url":1452,"year":515,"_id":1453,"_type":41,"_source":42,"_file":1454,"_stem":1455,"_extension":41},"/poems/brentano-phantasie",[1341,1343,1352,1354,1363,1365,1375,1377,1387,1389,1397,1398,1406,1407,1413,1414,1424,1425,1442,1443],{"text":1342,"type":97},"Flöte",{"type":13,"verses":1344},[1345,1346,1347,1348,1349,1350,1351],"Stille Blumen,","In der Liebe Heiligtumen","Nicht entsprossen,","Welken nieder.","Süße Lieder,","Ohne Echo hingeflossen,","Kehren nimmer wieder.",{"text":1353,"type":97},"Klarinette",{"type":13,"verses":1355},[1356,1357,1358,1359,1360,1361,1362],"Doch zeiget der Spiegel im Quelle,","So freundlich und helle,","Das eigne Gebild;","Wie's flüchtig in rastloser Schnelle","Sich eilend geselle,","Und Welle an Welle","Dem Leben entquillt.",{"text":1364,"type":97},"Fagott",{"type":13,"verses":1366},[1367,1368,1369,1370,1371,1372,1373,1374],"Wohnen nicht klar in mir","Des Geistes Gestalten;","Leben, so will ich Dir","Den Busen entfalten;","Wer den eignen Ton nicht hört,","Lausche, bis er wiederkehrt –","Widerschein","Blickt ins dunkle Herz herein.",{"text":1376,"type":97},"Waldhorn",{"type":13,"verses":1378},[1379,1380,1381,1382,1383,1384,1385,1386],"Des Vorhangs leises Beben","Erschreckt mich nicht,","Und kann ich nicht erstreben","Das eigne Licht:","So wandl' ich schön und stille","Ein Kind dahin:","Mich grüßt durch fromme Hülle","Ein heilger Sinn.",{"text":1388,"type":97},"Alle",{"type":13,"verses":1390},[1391,1392,1393,1394,1395,1396],"Es eilet jed' Leben die eigene Bahn;","Es schauet der Spiegel den Menschen nicht an;","Es küsset die Welle die Welle so gerne,","Und reißet vom Ganzen nicht Einer sich los;","Doch blüht einem jeden das Ganze im Schoß,","Und tief durch den Schleier, da weht es von ferne.",{"text":1342,"type":97},{"type":13,"verses":1399},[1400,1401,1402,1403,1404,1405],"Helle Sterne","Blinken aus der weiten Ferne","Fremdes Licht –","Und die Tränen,","Die sich nach dem Freunde sehnen,","Siehst Du nicht.",{"text":1376,"type":97},{"type":13,"verses":1408},[1409,1410,1411,1412],"Es wandelt voll Liebe im Leben","Die Sonn und das Mondlicht herauf;","Doch, wenn wir das eigne nicht geben,","Schließt nimmer der Schatz sich uns auf.",{"text":1364,"type":97},{"type":13,"verses":1415},[1416,1417,1418,1419,1420,1421,1422,1423],"Was wir suchen, ach, das wohnet,","Unerkannt","Uns im Herzen, unbelohnet;","Und die Hand","Haschet stets nach äußerm Schimmer.","Was wir nicht umfassen,","Das müssen wir lassen;","Denn wir fassen's sicher nimmer.",{"text":1353,"type":97},{"type":13,"verses":1426},[1427,1428,1429,1430,1431,1432,1433,1434,1435,1436,1437,1438,1439,1440,1441],"Die ganze Welt","Umwölbet ein Zelt,","Über jeglicher Pforte","Stehn goldne Worte.","Das Aug der Sonne glühet","Zur Blume, die aufsteht,","Den heißen Gruß;","Auf Mondeslippen blühet","Der Blume, die heimgeht,","Der stille Kuß.","Und wer mit beiden","Nicht kindlich spricht,","Dem leuchtet kein Licht,","Der findet den Ein- und den Ausgang nicht,","Der kann nicht kommen, nicht scheiden.",{"text":1388,"type":97},{"type":13,"verses":1444},[1445,1446,1447,1448,1449,1450],"Und wer sich mit Liebe nicht selber umarmt,","Für den ist das Leben zum Bettler verarmt.","In eigenem Busen muß alles erklingen,","Und daß der Sinn leicht finden es kann,","Hat's viele buntfarbige Kleider an,","Und Hülle und Geist sich zum Leben verschlingen.","Phantasie","https://www.projekt-gutenberg.org/brentano/gedichte/chap004.html","content:poems:brentano-phantasie.yaml","poems/brentano-phantasie.yaml","poems/brentano-phantasie",{"_path":1457,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":299,"content":1458,"title":1486,"url":1487,"year":39,"_id":1488,"_type":41,"_source":42,"_file":1489,"_stem":1490,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-selbstgefuehl",[1459,1464,1468,1472,1476,1481],{"type":13,"verses":1460},[1461,1462,1463],"Ich weiß nicht, wie mirs ist,","Ich bin nicht krank und bin nicht gesund.","Ich bin blessirt und hab keine Wund.",{"type":13,"verses":1465},[1461,1466,1467],"Ich thät gern essen und geschmeckt mir nichts,","Ich hab ein Geld und gilt mir nichts.",{"type":13,"verses":1469},[1461,1470,1471],"Ich hab sogar kein Schnupftaback,","Und hab kein Kreutzer Geld im Sack.",{"type":13,"verses":1473},[1461,1474,1475],"Heirathen thät ich auch schon gern,","Kann aber Kinderschrein nicht 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davon.","Soldatenglück","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh2/wh2024.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-soldatenglueck.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-soldatenglueck.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-soldatenglueck",{"_path":1557,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":596,"book":597,"content":1558,"copyright":623,"title":1606,"url":1607,"_id":1608,"_type":41,"_source":42,"_file":1609,"_stem":1610,"_extension":41},"/poems/chamisso-sternschnuppe",[1559,1565,1571,1577,1583,1589,1594,1600],{"type":13,"verses":1560},[1561,1562,1563,1564],"Wann einer ausgegangen ist,","So ist er nicht zu Haus;","Und wird der Winter hart, so friert","Das Ungeziefer aus.",{"type":13,"verses":1566},[1567,1568,1569,1570],"Ihr war der Knecht so eben recht,","So lang allein er warb;","Der Jäger kam, des Federhut","Den Handel ihm verdarb.",{"type":13,"verses":1572},[1573,1574,1575,1576],"Der Pächter nahm, so wie er kam,","Ihr Herz gleich in Empfang;","Kein Wunder daß dem Amtmann 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sein.","Sternschnuppe","http://www.zeno.org/nid/20004647165","content:poems:chamisso-sternschnuppe.yaml","poems/chamisso-sternschnuppe.yaml","poems/chamisso-sternschnuppe",{"_path":1612,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":484,"book":48,"content":1613,"title":1616,"url":1644,"year":515,"_id":1645,"_type":41,"_source":42,"_file":1646,"_stem":1647,"_extension":41},"/poems/brentano-suesser-mai-du-quell-des-lebens",[1614,1620,1626,1632,1638],{"type":13,"verses":1615},[1616,1617,1618,1619],"Süßer Mai du Quell des Lebens","Bist so süßer Blumen voll","Liebe sucht auch nicht vergebens","Wem sie Kränze winden soll",{"type":13,"verses":1621},[1622,1623,1624,1625],"Süßer Mai, mit Blumen-Glocken","Läutest du das Fest mir ein","Ich bekränze ihre Locken,","Will ein frommer Gast auch sein",{"type":13,"verses":1627},[1628,1629,1630,1631],"Süßer Mai, zum Liebesmahle","Trägst du Blumen-Kelche ein","Blüten-Säulen stehn im Saale","Drüber wölbt sich Sonnenschein",{"type":13,"verses":1633},[1634,1635,1636,1637],"Süßer Mai, in deinen Kelchen","Küssen fromme Bienen sich","Aber unter allen welchen","Hast du eingefüllt für mich!",{"type":13,"verses":1639},[1640,1641,1642,1643],"Süßer Mai! du bringest nieder","Blume, Blüte, Sonnenschein,","Daß ich wisse, wem die Lieder,","Wem das Herz, das Leben weihn.","https://www.projekt-gutenberg.org/brentano/gedichte/chap044.html","content:poems:brentano-suesser-mai-du-quell-des-lebens.yaml","poems/brentano-suesser-mai-du-quell-des-lebens.yaml","poems/brentano-suesser-mai-du-quell-des-lebens",{"_path":1649,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":596,"book":597,"content":1650,"copyright":623,"title":1691,"url":1692,"_id":1693,"_type":41,"_source":42,"_file":1694,"_stem":1695,"_extension":41},"/poems/chamisso-ungewitter",[1651,1657,1663,1669,1675,1681,1687],{"type":13,"verses":1652},[1653,1654,1655,1656],"Auf hohen Burgeszinnen","Der alte König stand,","Und überschaute düster","Das düster umwölkte Land.",{"type":13,"verses":1658},[1659,1660,1661,1662],"Es zog das Ungewitter","Mit Sturmesgewalt herauf,","Er stützte seine Rechte","Auf seines Schwertes Knauf.",{"type":13,"verses":1664},[1665,1666,1667,1668],"Die Linke, der entsunken","Das goldene Zepter schon,","Hielt noch auf der finstern Stirne","Die schwere goldene Kron.",{"type":13,"verses":1670},[1671,1672,1673,1674],"Da zog ihn seine Buhle","Leis an des Mantels Saum:","»Du hast mich einst geliebet,","Du liebst mich wohl noch kaum?«",{"type":13,"verses":1676},[1677,1678,1679,1680],"»Was Lieb und Lust und Minne?","Laß ab, du süße Gestalt!","Das Ungewitter ziehet","Herauf mit Sturmesgewalt.",{"type":13,"verses":1682},[1683,1684,1685,1686],"Ich bin auf Burgeszinnen","Nicht König mit Schwert und Kron,","Ich bin der empörten Zeiten","Unmächtiger, bangender Sohn.",{"type":13,"verses":1688},[1689,1678,1679,1690],"Was Lieb und Lust und Minne?","Herauf mit Sturmesgewalt.«","Ungewitter","http://www.zeno.org/nid/20004647971","content:poems:chamisso-ungewitter.yaml","poems/chamisso-ungewitter.yaml","poems/chamisso-ungewitter",{"_path":1697,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":299,"content":1698,"title":1798,"url":1799,"year":39,"_id":1800,"_type":41,"_source":42,"_file":1801,"_stem":1802,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-vom-wasser-und-vom-wein",[1699,1705,1711,1717,1722,1727,1732,1737,1742,1747,1752,1757,1762,1767,1772,1776,1781,1786,1792],{"type":13,"verses":1700},[1701,1702,1703,1704],"Ich weiß mir ein Liedlein, hübsch und fein,","Wohl von dem Wasser, wohl von dem Wein,","Der Wein kanns Wasser nit leiden,","Sie wollen wohl alleweg streiten.",{"type":13,"verses":1706},[1707,1708,1709,1710],"Da sprach der Wein: Bin ich so fein,","Man führt mich in alle die Länder hinein,","Man führt mich vor's Wirth sein Keller,","Und trinkt mich für Muskateller.",{"type":13,"verses":1712},[1713,1714,1715,1716],"Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,","Ich laufe in alle die Länder hinein,","Ich laufe dem Müller ums Hauße,","Und treibe das Rädlein mit Brauße.",{"type":13,"verses":1718},[1707,1719,1720,1721],"Man schenkt mich in Gläser und Becherlein,","Und trinkt mich für süß und für sauer,","Der Herr als gleich, wie der Bauer.",{"type":13,"verses":1723},[1713,1724,1725,1726],"Man trägt mich in die Küche hinein,","Man braucht mich die ganze Wochen,","Zum Waschen, zum Backen, zum Kochen.",{"type":13,"verses":1728},[1707,1729,1730,1731],"Man trägt mich in die Schlacht hinein,","Zu Königen und auch Fürsten,","Daß sie nicht mögen verdursten.",{"type":13,"verses":1733},[1713,1734,1735,1736],"Man braucht mich in den Badstüblein,","Darin manch schöne Jungfraue","Sich badet kühl und auch laue.",{"type":13,"verses":1738},[1707,1739,1740,1741],"Bürgermeister und Rath insgemein","Den Hut vor mir abnehmen,","Im Rathskeller zu Bremen.",{"type":13,"verses":1743},[1713,1744,1745,1746],"Man gießt mich in die 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kaufen.",{"type":13,"verses":1777},[1707,1778,1779,1780],"Man pflanzt mich in die Gärten hinein,","Da laß ich mich hacken und hauen,","Von Männern und schönen Jungfrauen.",{"type":13,"verses":1782},[1713,1783,1784,1785],"Ich laufe dir über die Wurzel hinein,","Wär ich nicht an dich geronnen,","Du hättst nicht können kommen.",{"type":13,"verses":1787},[1788,1789,1790,1791],"Da sprach der Wein: Und du hast Recht,","Du bist der Meister, ich bin der Knecht,","Das Recht will ich dir lassen,","Geh du nur deiner Straßen.",{"type":13,"verses":1793},[1794,1795,1796,1797],"Das Wasser sprach noch: Hättst du mich nicht erkannt,","Du wärst sogleich an der Sonn verbrannt! –","Sie wollten noch länger da streiten, –","Da mischte der Gastwirth die beiden.","Vom Wasser und vom Wein","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh2/wh2037.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-vom-wasser-und-vom-wein.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-vom-wasser-und-vom-wein.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-vom-wasser-und-vom-wein",{"_path":1804,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":47,"book":48,"content":1805,"title":1836,"url":1837,"_id":1838,"_type":41,"_source":42,"_file":1839,"_stem":1840,"_extension":41},"/poems/eichendorff-wandernder-dichter",[1806,1812,1818,1824,1830],{"type":13,"verses":1807},[1808,1809,1810,1811],"Ich weiß nicht, was das sagen will!","Kaum tret ich von der Schwelle still,","Gleich schwingt sich eine Lerche auf","Und jubiliert durchs Blau vorauf.",{"type":13,"verses":1813},[1814,1815,1816,1817],"Das Gras ringsum, die Blumen gar","Stehn mit Juwelen und Perln im Haar,","Die schlanken Pappeln, Busch und Saat","Verneigen sich im größten Staat.",{"type":13,"verses":1819},[1820,1821,1822,1823],"Als Bot' voraus das Bächlein eilt,","Und wo der Wind die Wipfel teilt,","Die Au verstohlen nach mir schaut,","Als wär sie meine liebe Braut.",{"type":13,"verses":1825},[1826,1827,1828,1829],"Ja, komm ich müd ins Nachtquartier,","Die Nachtigall noch vor der Tür","Mir Ständchen bringt, Glühwürmchen bald","Illuminieren rings den Wald.",{"type":13,"verses":1831},[1832,1833,1834,1835],"Umsonst! Das ist nun einmal so,","Kein Dichter reist inkognito,","Der lustge Frühling merkt es gleich,","Wer König ist in seinem Reich.","Wandernder Dichter","https://www.projekt-gutenberg.org/eichndrf/gedichte/chap027.html","content:poems:eichendorff-wandernder-dichter.yaml","poems/eichendorff-wandernder-dichter.yaml","poems/eichendorff-wandernder-dichter",{"_path":1842,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":299,"content":1843,"title":1925,"url":1926,"year":39,"_id":1927,"_type":41,"_source":42,"_file":1928,"_stem":1929,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-waer-ich-ein-knab-geboren",[1844,1850,1856,1861,1867,1873,1879,1885,1891,1897,1903,1908,1913,1919],{"type":13,"verses":1845},[1846,1847,1848,1849],"Es wollt ein Mädel grasen,","Wollt grasen im grünen Klee,","Begegnets ihm ein Reiter,","Wollts haben zu der Eh.",{"type":13,"verses":1851},[1852,1853,1854,1855],"Ach komm, du hurtig Mädel,","Und setz dich zu mir her.","»Ich wollt ich dürft mich setzen,","Kein 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geboren","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh2/wh2029.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-waer-ich-ein-knab-geboren.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-waer-ich-ein-knab-geboren.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-waer-ich-ein-knab-geboren",{"_path":1931,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":247,"content":1932,"title":1963,"url":1964,"year":39,"_id":1965,"_type":41,"_source":42,"_file":1966,"_stem":1967,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-wassersnoth",[1933,1939,1945,1951,1957],{"type":13,"verses":1934},[1935,1936,1937,1938],"Zu Koblenz auf der Brücken","Da lag ein tiefer Schnee,","Der Schnee der ist verschmolzen,","Das Wasser fließt in See.",{"type":13,"verses":1940},[1941,1942,1943,1944],"Es fließt in Liebchens Garten,","Da wohnet niemand drein,","Ich kann da lange warten,","Es wehn zwey Bäumelein.",{"type":13,"verses":1946},[1947,1948,1949,1950],"Die sehen mit den Kronen","Noch aus dem Wasser grün,","Mein Liebchen muß drin wohnen,","Ich kann nicht zu ihr hin.",{"type":13,"verses":1952},[1953,1954,1955,1956],"Wenn Gott mich freundlich grüßet","Aus blauer Luft und Thal,","Aus diesem Flusse grüßet,","Mein Liebchen mich zumal.",{"type":13,"verses":1958},[1959,1960,1961,1962],"Sie geht nicht auf der Brücken,","Da gehn viel schöne Fraun,","Sie thun mich viel anblicken,","Ich mag die nicht anschaun.","Wassersnoth","https://www.projekt-gutenberg.org/arnim/wh1/wh1077.html","content:poems:des-knaben-wunderhorn-wassersnoth.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-wassersnoth.yaml","poems/des-knaben-wunderhorn-wassersnoth",{"_path":1969,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":484,"book":48,"content":1970,"title":1973,"url":1995,"year":515,"_id":1996,"_type":41,"_source":42,"_file":1997,"_stem":1998,"_extension":41},"/poems/brentano-wenn-die-sonne-weggegangen",[1971,1977,1983,1989],{"type":13,"verses":1972},[1973,1974,1975,1976],"Wenn die Sonne weggegangen,","kommt die Dunkelheit heran,","Abendrot hat goldne 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ruht.","https://www.projekt-gutenberg.org/brentano/gedichte/chap117.html","content:poems:brentano-wenn-die-sonne-weggegangen.yaml","poems/brentano-wenn-die-sonne-weggegangen.yaml","poems/brentano-wenn-die-sonne-weggegangen",{"_path":2000,"_dir":6,"_draft":7,"_partial":7,"_locale":8,"author":9,"book":10,"content":2001,"title":2032,"url":2033,"year":39,"_id":2034,"_type":41,"_source":42,"_file":2035,"_stem":2036,"_extension":41},"/poems/des-knaben-wunderhorn-wiederhall",[2002,2008,2014,2020,2026],{"type":13,"verses":2003},[2004,2005,2006,2007],"In diesem grünen Wald,","Wir wollen fröhlich singen,","Hört wie es wiederhallt,","Und fröhlich thut erklingen.",{"type":13,"verses":2009},[2010,2011,2012,2013],"Ach wie ein Lieblichkeit","Und holdseliges Leben","Die schöne Sommerzeit","Und helle Sonn thut geben.",{"type":13,"verses":2015},[2016,2017,2018,2019],"Dieweil die Vögel all","In Luft und Freuden schweben;","Voraus die Nachtigall","Ihr Stimmlein thut 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